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Facebook oder Instagram, das ist hier die Frage!

Wie berücksichtigen Sie die Unterschiede zwischen diesen beiden Plattformen in Ihrer Social Media Strategie?

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In vorherigen Blogbeiträgen haben wir darüber gesprochen, wie man die richtigen Zielgruppen erreicht. Eng mit diesem Thema verbunden ist die Frage nach den richtigen Social Media Kanälen: Wo hält sich meine Zielgruppe auf? 

Civical Nutzer:innen können über ihren Account mit nur wenigen Klicks ihre Social Media-Beiträge sowohl auf Facebook als auch auf Instagram ausspielen und bewerben. Aber spielt die Plattform überhaupt eine Rolle? Was sind die Unterschiede zwischen Facebook und Instagram Nutzer:innen? Und wie berücksichtigen Sie das bei der Erstellung Ihrer Social Media-Strategie? Darum geht es im heutigen Blog!

Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Facebook und Instagram

Facebook und Instagram sind beides Social Media Plattformen, die zum US-Unternehmen Meta gehören. Obwohl beide als unabhängige Unternehmen gegründet wurden, wurde Instagram im Jahr 2012 von Facebook gekauft. Nicht nur derselbe Eigentümer verbindet die beiden Plattformen - es gibt auch viele Gemeinsamkeiten in der Funktionsweise und dem Nutzungserlebnis. 

Bei beiden Plattformen legt sich jede:r Nutzer:in ein eigenes Profil an. Beide Plattformen erlauben das Teilen von Bildern und Videos. Story-Formate können sowohl auf Instagram als auch auf Facebook veröffentlicht werden. Kommentare, Likes und Tags von Nutzer:innen funktionieren auch nach einem ähnlichen Prinzip und auf beiden Plattformen sieht man die neuesten Beiträge indem man seinen eigenen Feed aktualisiert. 

Ein wichtiger Unterschied? Instagram ist hauptsächlich auf visuelle Inhalte beschränkt. Alles dreht sich rund um Bilder und Videos und es ist nicht möglich nur Texte zu veröffentlichen. Außerdem wurde Instagram von Anfang an als eine mobile App konzipiert. So ist die Bedienung interaktiver und auf den mobilen Zugang beschränkt. Damit ist auch verbunden, dass keine Links eingefügt werden können, wenn Sie etwas auf Instagram veröffentlichen.

Facebook und Instagram: Wer nutzt welche Plattform?

Was Facebook und Instagram Nutzer:innen voneinander unterscheidet, ist vor allem ihr Alter. Laut der ARD/ZDF-Onlinestudie von 2021 ist Facebook zwar die Nummer eins unter den Social Media-Plattformen in Deutschland, aber das gilt nicht für alle Altersgruppen.  

Konkret zeigt die ARD/ZDF-Studie, dass Instagram der eigentliche Gewinner unter den Nutzer:innen zwischen 14 und 29 Jahren ist. 73% der Deutschen in dieser Altersgruppe nutzen Instagram täglich oder mindestens einmal pro Woche. Zum Vergleich: Nur 35% der Nutzer:innen in diesem Alter nutzen Facebook täglich oder wöchentlich.

Laut dem Social Media Atlas von 2021 ist die Nutzung von Facebook bei den 30- bis 39-Jährigen am höchsten. 75% der Online-Nutzer:innen in diesem Alter sind auf Facebook aktiv. Gefolgt von Nutzer:innen zwischen 20 und 29 Jahren (68%) und Nutzer:innen zwischen 40 und 49 Jahren (65%). 

Wenn es um das Geschlecht von Nutzer:innen geht, ist es fast unmöglich, zwischen den Plattformen zu unterscheiden. Eine Studie der Universität Ulm aus dem Jahr 2020 kam zu dem Ergebnis, dass Frauen insgesamt mehr in den sozialen Medien präsent sind, aber dass dies unabhängig von Plattformen sei.

Der richtige Plattform-Mix für Ihre Social Media Strategie

Eine gute Social Media-Strategie sollte sich nicht nur auf eine Plattform stützen, wenn man alle Altersgruppen effektiv erreichen möchte. Indem man Instagram zusammen mit Facebook in die Social Media-Strategie einbezieht, ist es viel einfacher ein breiteres Publikum zu erreichen - von Erstwähler:innen bis hin zu Rentner:innen. 

Wenn Sie hauptsächlich junge Bürger:innen mit Social Media erreichen möchten, bietet sich ein Fokus auf Instagram an. Bei älteren Zielgruppen sollten Sie den Fokus auf Facebook setzen. Auf diese Weise können Sie Ihre Beiträge auch so personalisieren, dass sie Ihre Zielgruppen besser ansprechen. Für ein jüngeres Publikum ist es zum Beispiel angemessener, Emojis und Hashtags zu verwenden. Bei einer älteren Zielgruppe könnten Sie mehr auf Fakten und Studien eingehen.

Na dann, worauf warten Sie noch? Starten Sie heute schon mit Ihrer Social Media Kommunikation!

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